Schnupfen
Infektionen der Nasen-, Rachen- und Bronchialschleimhäute kommen bei vielen Menschen zwei- bis dreimal im Jahr vor. Vor allem Erkältungskrankheiten in den kalten Jahreszeiten lösen grippale Beschwerden mit Schnupfen aus. In der Regel sind es Viren, die zahlreiche harmlosere Infektionen auslösen. Schnupfen taucht meistens auch auf, wenn sich ein grippaler Infekt nicht richtig festsetzt. Befallen Erreger die Nasenschleimhaut, meistens durch Tröpfcheninfektionen in den Atemwegen, so geht dies mit einer vermehrten Schleimproduktion und einer zunehmend gelblicheren Schleimbildung einher. Unter Schnupfen leiden auch sehr häufig Kinder, bei denen sich das Immunsystem natürlich weiterentwickelt. Kinder sind für Erkältungskrankheiten besonders anfällig, was in der Regel einen normalen Entwicklungsprozess des Organismus darstellt. Bei Erkältungskrankheiten mit Schnupfen können sanfte alternativmedizinische Anwendungen und Präparate helfen. Es gibt zum Beispiel in der Homöopathie Präparate für Schnupfen, Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. In der Homöopathie kennt man auch Präparate gegen eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, die medizinisch Chronische Sinusitis genannt wird und unter anderem dadurch chronisch werden kann, da eine dauerhafte Verengung der Nasenhaupthöhlen und Nebenhöhlen vorliegt. Es können bei chronischen Nasenebenhöhlenleiden Polypen in der Nase entstehen. Die akute Sinusitis ist meistens eine Folge von Schnupfen durch grippale Infekte oder einer Grippe. Bei Nasennebenhöhlenentzündungen zeigen sich Symptome wie eine stark verstopfte Nase, Kopfschmerzen oder Gesichtsschmerzen. Man untersucht heute Nasennebenhöhlenentzündungen endoskopisch. Bei chronischen Beschwerden können auch weitere bildgebende Verfahren wie Computertomografie oder Ultraschall eingesetzt werden.
In der Schulmedizin setzt man bei Sinusitis schleimlösende Medikamente ein. In schweren akuten Fällen können auch Antibiotika sinnvoll sein. Polypen müssen eventuell separat behandelt werden. Zu den Hausmitteln bei Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen gehören salzhaltige Nasensprays. Der Einsatz von ätherischen Ölen ist teils umstritten bei der Lösung von Schleim. Homöopathische Präparate bei Erkältungskrankheiten, grippalen Infekten oder chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen können sanft kombiniert verwenden. Gerade bei Schnupfen von Kindern sollte man in Rücksparache mit einem Arzt sanfte Präparate einsetzten. Auf Grund der besonderen Entwicklungssituation des kindlichen Immunsystems, setzt man starke Medikamente wie Antibiotika nur bei schweren Fällen von viralen und bakteriellen Infektionen ein. Alternativmedizinische Präparate eigenen sich auch zur Prävention gegen Schnupfen.
Schnupfen kann auch die Ursache von Nebenwirkungen von Medikamenten sein. Man kennt Schnupfen unter anderem als Reaktion auf Schmerzmittel. Den allergischen Schnupfen kennt man zum Beispiel beim Heuschnupfen. Auch hier kann man sanfte alternative Heilmittel in der Prävention und Therapie einsetzen. Allergische Reaktionen wie Schnupfen sollte man immer vom Arzt untersuchen lassen, um die Allergene zu identifizieren. Generell sollte man Schnupfen als anhaltendes Symptom nicht unterschätzen, da schwere Erkrankungen wie Mittelohrentzündungen, Stirnhöhlenentzündungen und selbst Lungenentzündungen Folgeerkrankungen sein können.
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